DÄLEK
Abandoned Language
Ipecac

Wenn es irgendwann zu einer Invasion von outer space kommen sollte und dich eins dieser popkulturell interessierten Aliens fragt, was denn eigentlich Rap ist, dann spiel ihm diese Platte vor. Es wird diesen Planeten für den abgefucktesten, trostlosesten, finstersten Ort im Universum halten, seine Buddies schnellstmöglich zur Rückkehr überreden und du hast mal eben die Welt gerettet. Oder auch nicht, denn nach wie vor befinden wir uns auf dem abgefucktesten, trostlosesten, finstersten Planeten im Universum.

GANG VALENTINE

BESTES ALBUM DES MONATS
APSE
SCHLIMMSTES ALBUM DES MONATS
GODS OF BLITZ

BESTES COVER DES MONATS
DYING FETUS
SCHLIMMSTES COVER DES MONATS
P.W. LONG






YES BOSS
Look Busy
Dance To The Radio

Yes Boss hätten ein paar Jahre früher Look busy herausbringen sollen. Oder sie hätten Skinner in Mutters Schlafzimmer einkerkern und verrotten lassen sollen, als er das erste Album aufnahm. Zu spät. Jetzt können sie nur noch darum kämpfen, als zweite Band genannt zu werden.

SHOU AZIZ

Geht auf viceland.de/napster und holt euch kostenlos den Track „See It Through“ vom neuen Yes Boss Album.

BUNNY RABBIT
Lovers & Crypts
VoodooEROS

Peaches durfte ich mal den Schweiß vom Bauch lecken. Ihrer Musik nach sollte Bunny Rabbit cool genug sein, mich einen Schritt weiter gehen zu lassen. Aber ich höre gerade, sie ist mit ihrer Produzentin Black Cracker zusammen. Man kann nicht alles haben.

QUUSSY PEEN





KHAN
Who Never Resists
Tomlab

Die extravertierte Kinkiness, mit der sich Khan durch seine überdrehte Auslegung von Funk und Disco croont, hat in etwa die gleiche überfallartige Unverfrorenheit wie ein wortloser, zackig vollzogener Koitus in der Clubnische, eine Minute, nachdem die Frau nach Feuer gefragt hat. Es passiert zu schnell, um zu begreifen, wohin es gehen soll und warum es überhaupt funktioniert. Beruhigend aber ist, dass es genau das tut. Es funktioniert.

BIG SPENDER

PLEMO
Exzess-Express
Audiolith

80er-Dance-Volllängentonträger vom Mitochondrium der Audiolith-Zelle, gleichermaßen Pop-Genie, Kunstfigur mit Generalsfreibrief und Performance-Master. Eine dieser wundersamen Produzentenper-sönlichkeiten, die für neun Monate im Studio verschwindet, um mit einem Baby voller Neon-Schweißbänder wieder herauszukommen. Falco applaudiert aus seinem frühen Grab, Bohlen ärgert sich, weil er mal wieder mitkriegt, wie sehr er doch den Anschluss verpasst hat, und Stevie Wonder greift zum Hörer. Eine hitscheißende Maschine, die es auch nicht versäumt, an die Spacemen 3 und 35 Jahre Disco zu erinnern.

LIKE ICE IN THE SUNSHINE

AMON TOBIN
Foley Room
Ninja Tune

Falls Musik den Kampf gegen den Kapitalismus verliert und ihre Anhänger eines Tages verloren durch die wüste Einöde von Britneys Gehirn irren, dann wird Jesus—oder George Lucas—einfach Amon Tobin vom Himmel zurück auf die Erde bestellen, um die Mächte der Dummheit zu besiegen und die süßen Küken ins heilige Land zu führen. Wie gewohnt streng konzeptionell, schickt er diesmal die Elektro-Szene zurück zur Schule, wo sie lernen darf, wie man perkussive Rhythmen aus Träumen erschafft.

LEE YELED

BODI BILL
No More Wars
Sinnbus

Bodi Bill schläft gerade. Er ist mein One-Night-Stand. Ich bin zwar nicht schwul, aber ich habe ihn trotzdem in mein Bett gelassen—für mich ist Bodi Bill sowieso eine Frau. Eine, die Pullover über die Hände zieht, im Club still vor sich hin tanzt, mal ziemlich traurig ist und mal ihren grauen Hoodie auszieht und verschwitzt, im zu kleinen T-Shirt, zum Sekundenklackern elektronischer Beats meinen Blick sucht. Bodi Bill ist gut im Bett, solide, vielleicht ein bisschen zu emotional und manchmal auch ein wenig zu arrogant. Aber das macht mich an. Und ich will mehr. Ich werde sie wieder anrufen.

MHILO TISCHKE





SHADOWS FALL
Threads Of Life
Roadrunner

Noch schätzungsweise zwei Alben, dann sind die Filztentakel auf dem Kopf von Sänger Brian Fair so lang, dass er sich damit den Rockerschmutz von den Schuhen wischen kann. Er wird mit Sicherheit bis ans Ende seines Lebens schmutzige Schuhe haben. Shadows Fall werden auf dem übernächsten Album immer noch klingen wie auf diesem hier, wie eigentlich auf jedem ihrer Alben. Wie unbelehrbare Heavy Thrash-Rocker mit vorbildlich gepflegten Instrumenten, dreckigen Schuhen und albernen Frisuren.

BABY BACKLASH

GODS OF BLITZ
Reporting a Mirage
Bpx1992

Laut Presse-Info sind die Gods Of Blitz beim Einspielen ihres neuen Albums „zusammen richtig abgetrippt“. Und ganz ehrlich Jungs, dass ihr auf so einem Wahnsinnstrip noch ein derart gefälliges und radiokompatibles Album hinbekommt, dafür habt ihr euch von uns zwei dicke Respektpunkte verdient. Für die Musik gibt’s nix.

POTZ BLITZ

ILL EASE
All Systems A-Go-Go
Cochon Records/Cargo Records

Die Welt ist ja voll von ominösen Klischees und abgehalfterten Halbwahrheiten. Zum Beispiel dem, dass Frauen Männern unterlegen wären. Elizabeth Sharp, der weibliche Kopf hinter Ill Ease, nagelt die Verbreiter solchen Nonsens mit ihrem Noisecore an die Wand, als hießen sie Jesus. Laut und kompromisslos, betörend und zerbrechlich mischt sie den Dreck New Yorks zwischen die Rillen dieser Platte und salutiert mit einem vielfachen „Fuck you!“ vor ihrem eigenen Endprodukt. Irgendwie schön, aber auch irgendwie grausam.

DAN AMITE

THE HIDDEN HAND
The Resurrection of Whiskey Foote
Southern Lord

Die Bewölkung liegt schwer unter der Nacht. Auf dem schwarzen Strom zur Ewigkeit treiben goldbeschlagene Särge ihrer Bestimmung entgegen, Schädel lachen vom Ufer, sie halten ihre mit Fleischfetzen behangenen Torsos mit Südstaatenflaggen bedeckt. Sie wollen nicht, dass man entdeckt, dass ihre Penisse mit den Jahren immer kleiner wurden und irgendwann einfach abgefallen sind. Andere halten deswegen Gitarren über ihren Schritt.

EISENMANN

DYING FETUS
War Of Attrition
Relapse

Brutaler, technisch versierter Death Metal mit Grind-Feel und Momenten, die beinahe an Dillinger Escape Plan erinnern. Als Thrash Metal geboren wurde, war ich sofort dabei, ging dann aber schnell zu Black Metal über. Und heute, im stolzen Alter von 612 Jahren, entdecke ich Death und Grind, statt wie andere Erwachsene Bob Dylan zu hören. Ich finde das wirklich nicht cool, ich mache mir Sorgen. Die Band, die mich kürzlich zum Grindcore brachte, heißt Bitch Infection und hat eine CD gemacht, auf deren Cover Frauen mit Dildos im Arsch zu sehen sind. Ich bin ein Idiot.

WOMB WITH A VIEW

GRINDERMAN
Grinderman
Mute

Alte Herren, neue Schule. Na, dass sich da mal keiner den Anzug schmutzig macht in der Garage. Herr Cave und seine Trinkgesellen entdecken die Jamsession, Distortion und die Tatsache, dass klassisches Liedermachen nicht der Weisheit letzter Schluss ist. Stooges-Gedröhne und Lounge-Versatzstücke, wahrscheinlich der Trunkenheit an den teuren Hotel-Bars dieser Welt geschuldet, denn da macht das Saufen noch am meisten Spaß. Besonders, wenn die willfährigen Frauen dort nur das notwendigste Englisch sprechen.

PRICK KICKER

BENEATH THE SKY
What Demons Do To Saints
Victory Records

Band Nummer 462.000 mischt Emo, Heavy Metal und Metalcore. Die Texte sind auch typisch: „As I walk in a room filled with gloom/I don’t know what to do”. Vielleicht solltest du rausfinden, what to do, bevor du einen Song schreibst, Arschloch. Das ist aktuell wohl die konformistischste, verabscheuungswürdigste Form von extremer Musik. Labels wie Victory werden nicht müde, Bands rauszubringen, die alle gleich klingen. Aber Beneath The Sky klingen gut. Komisch. Vielleicht fangen die Antidepressiva an zu wirken.

I AM THE HUNTED

FREYA
Lift The Curse
Victory

Hardline war vorgestern. Niemand in dieser Band wollte mehr von Earth Crisis reden. Aber wenn die Geldbörse immer dünner wird, kramt man eben noch einmal tief in der Outtake-Kiste. Oder man tut nur so. Neue Songs, die klingen wie Earth Crisis’ Resterampe. Das Leergutsammeln des Hard-core-Jetsets.

LIFT THE PURSE

GBH
Race Against Time—The Complete Clay Recordings
Sanctuary

Gemecker zuerst—solltest du die ursprünglichen Platten nicht kennen, wird sich dieses Paket keinerlei Mühe geben, dir zu verraten, welche Songs auf welchem Album waren. Die ursprünglichen Cover-designs sind im Booklet vergraben, statt auf den verdammten Covers der in der Box enthaltenen CDs zu sein. Aber hey, wenn’s dich interessiert, kannst du ja googeln. Wichtiger ist, dass diese Box einige der besten Punkplatten enthält, die jemals gemacht wurden. Um dies zu würdigen, habe ich sogar für all meine Review-Nicks in diesem Monat GBH-Songtitel ausgewählt.

CITY BABY’S REVENGE





DEAR AND THE HEADLIGHTS
Small Steps, Heavy Hooves
Equal Vision

An britischem Pop und amerikanischem ... äh ... Americana geschulte Songs über die Entfremdungsdrift junger Menschen, über Gefühlsautismus und Situationsromantik. Nicht so Ekel erregend kitschig wie Dashboard Confessional, nicht so selbstmitleidig wie Bright Eyes. Du weißt schon, Musik, die dir die Hose öffnet. Es ist immer gut, so ein Album griffbereit zu haben, während du dem Mädchen nach dem Abendessen deine sensible Seite vorstellst.

ERSTFISTENODERGLEICHKUSCHELN?

LOW
Drums And Guns
Sub Pop

Carl Friedrich Theodor Anneke und seine Frau Mathilde Franziska waren deutsche Revolutionäre, im 19. Jahrhun-dert, Sozialisten, hingen rum mit Marx, Engels und Lassale. Nachdem das Ehepaar in die USA emigrierte, unterstützen sie Abraham Lincoln und engagierten sich für die Gleichberechtigung der Afro-Ameri-kaner. Und was macht der Sohn Percy Shelley? Der gründet eine Brauerei in Duluth, Minnesota, und verbreitet das deutsche Reinheitsgebot! Das war’s dann auch, das Berichtenswerte aus Duluth, Heimat von Bob Dylan, Gena Lee Nolin und Low—der langsamsten und -weiligsten Band der Welt.

WATTEN

APOSTLE OF HUSTLE
National Anthem OF Nowhere
Arts & Crafts

Eigentlich wollte ich einen Witz darüber machen, was passiert, wenn man Kubaner mit Kanadiern kreuzt, aber an Kanadiern ist einfach nichts lustig. Selbst wenn man seine Band mit kubanischen Gitarren und Latino-Lava-Lava-Lyrics aufpäppelt, gegen die zuckersüße Schlichtheit von verliebten Schulmädchen und schwangeren Frauen kommt man einfach nicht an.

KITTY BLOW

KLAXONS
Myths Of The Near Future
Universal

Wofür wird diese Band eigentlich in die Musikgeschichte eingehen? Dafür, dass ihre bloße Existenz und der Marketingtrick „New Rave“ hunderttausende Kids aussehen lassen wie behinderte Lemminge, die bei der Stabilo-Werksführung in den Signal-farbbottich gefallen sind, oder dafür, dass sie ein respektables Album aufgenommen haben? Vielleicht wird sich in zwei Jahren noch nicht mal jemand an sie erinnern. Das Album ist trotzdem eine Acht.

DAY-BLO
Geht auf viceland.de/napster und holt euch kostenlos den Track „Two Receivers“ vom neuen Klaxons Album.

FIELD MUSIC
Tones of Town
Cooperative Music

Ende der 60er Jahre entwarfen die Hippies eine utopische Welt aus freier Liebe, Frieden und Erdbeeren. Wie wir heute wissen, sind sie kläglich gescheitert. Tja, hätten sie mal Field Music gefragt, die wohnen nämlich genau in dieser Welt und haben dort ein Album aufgenommen, das zwar intelligent und vielschichtig aber leider nicht kompatibel mit meinem Leben ist. Ich rauche 60 Zigaret-ten am Tag, hasse meine Nachbarn und fühle mich gerade so, als hätte meine Ex-Freundin mir eine mitleidige Ansichtskarte aus dem Paradies geschickt. Vielen Dank auch.

CHARLES BENKOWKSI

GET CAPE WEAR CAPE FLY
The Chronicles Of A Bohemian Teenager
Warner

Wenn uns Conor Oberst erzählt, dass das Leben für einen jungen Mann, der eigentlich noch nicht viel vom Leben weiß, trotzdem ganz schön unerträglich ist, erzählt dieser Typ hier das genaue Gegenteil. „Don’t let the people make you think that just because you’re young, you’re useless.“ Jedem seine Meinung. Und viel schlechter, als man sich eine affirmative Variante von Bright Eyes vorstellt, ist dieses Album auch gar nicht.

OLD FART

THE RAKES
Ten New Messages
V2

Die Arbeiterklassenstandarte, mit der The Rakes ein ganzes Debütalbum lang Gang of Fours Hintern gewischt haben, wirkte in ihren Händen doch ganz schön unglaubwürdig. Deren unverkrampftes Songwriting allerdings nicht. Auf dem zweiten Album machen sie niemandem mehr etwas vor. Nicht mehr, nicht weniger als das Einlösen des Minimal-versprechens, an dem zuletzt der ganze Haufen um Franz Ferdinand, The Strokes und Bloc Party gescheitert ist. Es ist ein Album voller guter, unbemühter Songs.

KARL SPARKS

THE VIEW
Hats off to the Buskers
1965/Red Ink

Die Halbwertzeit britischer Post-Liber-tines-Bands befindet sich weiterhin im freien Fall, ebenso wie deren Durchschnitts-alter. The View sind jünger als die Arctic Monkeys und stürmen vom Kinderzimmer direkt auf die großen Bühnen, auf dass der Hype sie zerfleischen wird. Und bei aller Skepsis gegenüber derartigen Massenhys-terie-Phänomenen, wenn es darum geht, minderjährige Kids direkt in den Drogensumpf zu schreiben, sind wir doch vorne mit dabei. Im Ernst: Schon OK die Platte, aber wir wären dann auch mal wieder bereit für was Neues.

PABLO ESCOBAR

APSE
Spirit
Acuarela

Apse regnen ihren unfassbar dicht verhangenen Wehmutshimmel so leidenschaftlich ab, als würden sie auf die Feuilletoninsignien pissen wollen, die das Arcade Fire-Album gerade einsammelt. Wollen sie natürlich nicht, dazu sind sie viel zu uninteressiert an allem, was außerhalb ihrer majestätischen Weltver-klärung passiert. Wir übernehmen das aber gerne für sie und pinkeln die Buchstaben A.P.S.E. auf den Pressehaufen, der das neue Arcade Fire-Album als das ultimative Gottes-seufzen abfeiert.

CONVERTED CUNT

ARCADE FIRE
Neon Bible
City Slang

Vier Punkte gehen an Bands wie The Black Heart Procession, die in ihrem kleinen Kollektiv die barocken, genial-pathetischen Sounds tragischer Liebe entwickelt haben, ohne jemals angemessen öffentlich dafür gewürdigt worden zu sein. Die restlichen vier Punkte gehen an Arcade Fire selbst, dafür, dass sie, mit dieser Vorarbeit im Rücken, aus diesen Sounds ein bekömmliches, tanzbares Spektakel machen, das ahnungslose Indiekids und ahnungslose Kulturteilschreiber gleichermaßen in Ekstase versetzt. No Offence—es ist ein gutes Album.

GNADE DER SPÄTEN GEBURT

MARIA TAYLOR
Lynn Teeter Flower
Saddle Creek

Nach all den Jahren betörenden Sirenensäuselns bei Azure Ray und dem mittlerweile schon zweiten Soloalbum wird es Zeit, sich andere Fragen zu stellen. Ist Maria am Ende eine genau so hysterische, zickige, berechnende Schlampe wie jede andere ihrer Geschlechtsgenossinnen auch? Ist sie eine genau so falsche Schlange wie jede Frau? Ist das unwiderstehliche Weiblichkeits-locken auf ihren Platten genau so falsch wie der Orgasmus deiner Freundin? Ist das alles nur Show? Nun, es funktioniert noch immer. Es wird immer funktionieren.

AMAZONIAN WHISPER

SURROUNDED
The Nautilus Years
Make My Day

Wenn du eine Frau zum ersten Mal mit nach Hause nimmst, kann die Auswahl der richtigen Musik für den weiteren Verlauf des Abends entscheidend sein. Oft ist es besser, sich dabei von seiner sensibleren Seite zu zeigen. Surrounded wiederum klingen so pathetisch, dass jede vernünftige Frau dich umgehend für ein deprimiertes, langweiliges Weichei halten wird und höchstens aus Mitleid noch etwas da bleibt, um mit dir deine Kindheit aufzuarbeiten.

EMILY ROSE





P.W. LONG
God Bless the Drunkard’s Dog
Black Diamond

Black Diamond heißt das Label—war das nicht der einzig erwähnenswerte Song von Kiss? Das hier aber ist echter Southern Rock, ihr wisst schon, Männer-weltenmusik, Bourbon, Bluesschema und Big Tits. Ich gebe zu, ich mag das, ich komm aber auch vom Dorf und mag es, mit Motor-radrockern rumzuhängen. Nicht zuletzt, weil man mit denen die besten Geschäfte machen kann und sie ihren Frauen hinterherweinen wie liebestolle Teenager, während sie wie von Sinnen auf den Knilch eindreschen, der sie eben mal schief angekuckt hat. Es gibt schließlich Regeln.

ALABAMA’S LOST VIRGINITY

PANDA BEAR
Person Pitch
Paw Tracks

Entstanden aus dem inspirierenden Geiste von Kylie Minogue, George Michael und Duran Duran. In Wirklichkeit aber kein dummdreister Beitrag zum 80er-Revival, sondern nur eine andere achronologische Perspektive auf die Seele der Popmusik. Damit gleichzeitig deren konsequenter Gegenentwurf, angeknipst und ausgefeilt in Noah Lennox’ (Animal Col- lective-fame) Zentralnervensystem. Oder auch: Musik, zu der man wunderbar im Lotussitz batiken kann.

WATTEN

SECRET MOMMY
Plays
Ache

Gut produzierte Konzept-Electronica sollte mit einem weedelicious Blunt verkauft werden. So schön stumpf bekifft lassen sich Tracks, die nach einem elektrischen Experiment mit Kakerlaken und kaputten Kabeln klingen, ausgezeichnet genießen. Vielleicht können eine Packung Ben & Jerry’s-Eis und ein wohltuendes Fußbad zur adäquaten Einstellung auf den Floor die gute Laune sogar noch steigern. Nur so ein Gedanke…

MCDROON

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As much as we want to like Teddy boys for de-fagging mod, we just can’t shake the fact they look like someone combined a welfare production of Bye Bye Birdie with the opposite of a beauty pageant.
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Remember that scene in the movie Twister when the tornado touched down right in the middle of the douchebag factory and sprayed hot, unhomogenized douche all over the countryside?
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