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DOS & DON'TS
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Al-Dhilal ist ein Busunternehmen, das früher zu den wichtigsten Transportmitteln zwischen dem Irak und Jordanien zählte. Vor dem jetzigen Krieg war im Zuge der Sanktionen jeglicher Flugverkehr über dem Irak verboten. Die Leute mussten die Wüstenautobahn benutzen, um nach Jordanien zu reisen. Es war eine 1000 km lange Strecke und die Fahrt konnte wegen Wartezeiten an der Grenze bis zu 24 Stunden dauern. Außerdem benutzen viele Leute wegen der schlechten Sicherheitsbedingungen lieber die Busse, als die privat gecharterten SUVs, die ein paar Jahre vor dem Krieg anfingen auf der Strecke zu fahren. Mit 40 anderen Leuten an Bord ist man sicherer, denn es reduziert die Wahrscheinlichkeit, auf dem Weg aus dem Irak gekidnappt oder angegriffen zu werden. Dies ist ein schiitisches religiöses Fest, das unter der Herrschaft Saddam Husseins verboten war. Die Schiiten versammeln sich einmal im Jahr und veranstalten eine bluttriefende Parade, bei der Männer und Jungen rhythmische Rufe ausstoßen und sich selbst mit Ketten Schnitte und Schläge zufügen, um sich ihre grauenvolle Geschichte in Erinnerung zu rufen. Die Aufspaltung zwischen Sunniten und Schiiten geht auf Ereignisse im Südirak ein paar hundert Jahre nach dem Tod Mohammeds zurück. Damals ermordeten und verstümmelten die Bewohner von Kerbala den Enkel des Propheten, Hussein. Das ’Ashuraa-Fest zeigt, dass sie immer noch nicht darüber hinweg sind. Es wird außerdem auch im Bahrain, im Iran und im Libanon praktiziert. Als der schwule und einzige Sohn des ersten irakischen Königs, Faisal I, wurde dieser kleine Prinz im Alter von 21 Jahren gekrönt, nachdem sein Vater 1933 den Löffel abgegeben hatte. Er folgte seinem Hass auf die Briten, die während der Regierungszeit seines Vaters die Fäden in der Hand gehalten hatten, bis zum bitteren Ende, indem er mit den Nazis anbändelte. Außerdem half er, den ersten Handstreich in der arabischen Weltgegen seine eigene Regierungzu unterstützen. Sehr zur Erleichterung der Nation starb er nach nur sechs Jahren Amtszeit unter verdächtigen Umständen bei einem Unfall mit seinem Sportauto.
Ferida ist ein Mädchenname. Aus irgendeinem Grund haben alle drei irakischen Biermarken Mädchennamen. Ferida heißt auf Arabisch soviel wie „einzigartig“ und entspricht insofern genau den Bedürfnissen vieler irakischer Männer: Verfügbar, stark und billig. Qoozi ist ein fieses traditionelles irakisches Gericht. Im Prinzip ist es nichts anderes als ein Berg Reis, der mit einer Gewürzmischung zubereitet wurde, die ihm einen seltsam muffigen Geschmack und eine bräunliche Farbe verleiht. In der Regel wird Qoozi mit einem ganzen gegrillten Lamm obendrauf serviert. Wenn es jemals ein mit hundertprozentiger Sicherheit Sodbrennen auslösendes Gericht gab, dann ist es das hier. Qoozi wird bei Hochzeiten und anderen wichtigen Gelegenheiten serviert. Wenn wir in meiner Familie Leute zum Qoozi-Essen einluden, sind wir beim Berechnen der Menge immer davon ausgegangen, dass jeder Gast ein gutes Pfund Fleisch und zwei gehäufte Teller Reis essen würde. Al-Sahir ist ein berühmter zeitgenössischer irakischer Schlagerfutzi. Er ist ein Sexsymbol und für seinen unverkennbaren Heulgesang bekannt. Kathum floh aus Bagdad, als er die Schnauze voll davon hatte, ständig Lieder über Saddam schreiben zu müssen. Er ist einer der bekanntesten Prominenten des Nahen Ostens. 2003 schrieb er einen Song mit Lenny Kravitz, der allerdings ein Flop wurde. Er liebt Bagdad und singt ständig Lieder darüber. MINO JIBILLA CONTINUED: DER VICE GUIDE: IRAQ | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | Next> | ||||||||||||||||||||||||||||||