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DOS & DON'TS

Grad school types and religious assholes want to convince us that assimilation is mean and racist and makes immigrants betray their cultural roots, but what if they're just really psyched to live somewhere that isn't an abject shithole? Comments/Enlarge | See all


I’ve got no clue what homos are planning to do with marriage once they’ve gotten the go-ahead, but considering the tan-creamed, Malibu-Barbie tumor we’ve let it become, they’ve got their work cut out for them. Comments/Enlarge | See all






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Foto von Sam Scott-Hunter




us der ganzen Welle von Retro-Thrash-Acts wurden SSS (früher SS!) schnell zu meinen persönlichen Favoriten, vor allem dank ihres ganz eigenen crusty Crossover-Styles. DRI? Check. Suicidal Tendencies? Check. SOD? Check. Stellenweise dringen sie in Tiefen vor, die sonst nur den Crust-Legenden Crucifix vorbehalten waren. Falls du dich in diese glorreichen Zeiten zurücksehnst, als Riffs noch für Moshpits aus Granit geschrieben wurden, dann brauchst du nicht weiter zu suchen. SSS sind die perfekte Zeitmaschine. Es gibt keinen Hinweis auf diesem Album, von dem man darauf schließen könnte, dass es nicht Mitte der 80er aufgenommen wurde. Natürlich kann man kritisch gegenüber Bands sein, die nur die Vergangenheit reproduzieren, ohne den Versuch, diese zu aktualisieren. Aber wen kümmert das schon? Dreh einfach auf volle Lautstärke und zwing deine Nachbarn in die Knie.

Vice: Früher nanntet ihr euch SS. Hat euch euer Label dazu gebracht, den Namen zu ändern? Ihr seid ja wohl kaum so in Deutschland aufgetreten!

Foxy:
Doch, wir haben in Deutschland unter dem Namen gespielt. Wir gingen mit kleinen Hitlerbärtchen und Stahlhelmen auf die Bühne. Die Leute liebten es. Sie folgten uns wie kleine Schäfchen, die einer Gehirnwäsche unterzogen wurden und von uns ins gelobte Land geführt werden wollten. Wir schielten auf die Weltherr-schaft, aber dann kam Earache und wir mussten uns umbenennen. Ich war aufge-bracht, schließlich hatte ich gerade meinen Helm auf Hochglanz poliert. Jetzt trinken meine Hunde daraus.

Habt ihr das Gefühl, dass heute ein bestimmter Sound oder ein Gefühl fehlt, das ihr zurückerobern wollt? Ist es etwas, das ihr in eurer Jugend gefühlt habt? Oder habt ihr an diesem Sound erst später Gefallen gefunden?

Wir sitzen so fest in der Spur, dass uns nichts von unserem Weg abbringen kann. Wir sind alt und stur. Wir wissen, was wir mögen, warum sollten wir irgendwas ändern? Ich versuche nicht mal, die Musik von heute zu verstehen, das ist alles Müll. Wir wuchsen in den 80ern mit frühen Thrash/Hardcore-Sachen auf, im England der Thatcher-Ära, da waren wir der Abschaum. Wir lechzten nach harter Musik, sie gab uns ein dickes Fell. Wie Schwämme saugten wir den guten Kram auf, das war Treibstoff für unser Gehirn, Feuer für unsern Geist. SSS ist meine erste und einzige Band. SSS verkörpert, was wir lieben, und wir nehmen das mit ins Grab.

Mein Lieblingssong auf dem Album ist „The Beast“, worum geht es da?

Es geht um eine Achterbahn, die The Beast heißt. Ich möchte gerne alle Achterbahnen der Welt ausprobieren. Nach und nach hake ich meine Liste ab. The Beast war eine davon. Es ist die längste Holzachterbahn der Welt, und sie wird deinen Rücken in zwei Hälften brechen.

Welche 80er-Alben sind eure Top five All-Time-Faves?

Slayer—Reign In Blood, Suicidal Ten-dencies—How Will I Laugh Tomorrow… When I Can’t Even Smile Today, SOD—Speak English Or Die, Metallica—Kill’em All, Anthrax—Among The Living.

AVI PITCHON
SSS’ s/t Debüt ist bei Earache erschienen.
www.myspace.com/shortsharpshock