
FOTOS UND TEXT VON CAMILLA STEPHAN
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| Irene Danielsen lebt bei ihren Großeltern, weil ihre Mutter sie bekam, als sie noch sehr jung war und sich nicht selber um sie kümmern konnte. Ihre Mutter wohnt inzwischen mit drei Kindern und ihrem Mann in einer anderen Stadt, namens Siorapaluk. Ich verbrachte einen Tag mit ihr, und sie war echt cool. |
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| Der komplette Müll von Qaanaaq landet außerhalb des Ortes an einer Stelle, die sie die Halde nennen. Hier werfen sie alles hin, von Plastikbechern, über Getränkedosen, zu Küchenabfällen, bis hin zu toten Hunden. Viele Leute haben hier Hunde, aber sie werden nicht wie Haustiere behandelt. Sie sind mehr so was wie Sklaven. Es gibt auf jeden Fall nicht dieselbe Sentimentalität, die Hunden in Europa oder Amerika entgegengebracht wird. Manchmal sieht man ein ganzes Rudel, das wochenlang auf der Halde herumliegt und vor sich hin gammelt, bis jemand die Halde anzündet und alles in schwarzem Rauch aufgeht. |
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| Nach der Party machte das Geburtstagskind Maja Petersen ein Nickerchen. Mit den bloßen Händen rohes Robbenfleisch vom Fußboden zu essen, kann einen ganz schön schaffen. |
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| Im Winter sinken die Temperaturen in Qaanaaq auf -40 Grad Celsius und es liegt so hoher Schnee, dass Fahrzeuge oft einfach stecken bleiben. Im Sommer schmilzt der ganze Schnee, und die Temperaturen steigen auf sagenhafte 12 Grad. |
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| Auf dieses gefrorene Blut stieß ich, als ich auf dem Weg ins Krankenhaus war, um meinen toten Onkel Jakob zu besuchen. Ich glaube, es ist entweder von einer Robbe oder einem Rentier. |
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FAMILIENBESUCH AM ARSCH DER WELT | 1 | 2 | 3 | Next>
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