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DOS & DON'TS

Spanish crusties are everywhere in London at the moment and they’re looking FABULOUS. At the Insect Warfare show at the Old Blue Last we had dogs on strings sitting on bar stools, ordering pints. The rest of the crowd looked like this, from late 20s 7s with Anti Cimex shirts to amazing dykes with Punisher throat tattoos. Comments/Enlarge | See all


I’m starting to think that the septum ring and the surface piercings and the connector chains and the filthy camo shirt with Discharge patches holding together the shoulder are all pretty integral to the overall shaved-headed look. When you take them away you just sort of look like you’re on your way home from concentration camp. Comments/Enlarge | See all






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TEXT UND BILDER: JON FOX




as Homeland Security Department möchte gerne über eine Milliarde Dollar dafür ausgeben, in den nationalen Häfen die neuste Generation Strahlungsdetektoren zu installieren, und ich wollte einfach wissen, ob er der Meinung ist, dass das angesichts der angenommenen Bedrohung gerechtfertigt sei.

Der Wissenschaftler in Miami vermeidet es beflissen, meine Frage zu beantworten, und ich setze mich wieder.

Anscheinend ist es ein Fehler, die Frage zu stellen. Reporter dürfen hier eigentlich gar nicht sprechen. Wer hätte das gedacht? Ich meinte immer, wir werden genau dafür bezahlt. Und hier verärgere ich die FBI-Organisatoren schon nach dem halben Vormittag des ersten Tages und war kurz davor meine Zulassung zu verlieren, wie ich später in einer Unterhaltung mit einem Special Agent erfahre. Er sieht aus wie eine 50er Jahre Comiczeichnung eines urtypischen Amerikaners—blond, mit einer geraden Nase und einem kantigen Kinn. Sprich, Johnny Unitas mit einer Spezialeinsatzausbildung. Bin ich nicht über das Protokoll informiert worden, fragt er.

Wir befinden uns gerade im Lift. Ich auf dem Weg in mein Zimmer im 34. Stock des Hotels.

„Nein, wurde ich nicht.“ Alles was ich bekam, war mein Foto auf einem orangen Presseausweis und einen Tagesablauf.

„Na ja, wenn es nach mir gegangen wäre, hätte man Ihnen die Zulassung entzogen.“ Es ist schwer zu sagen, ob er das als Witz meint.

Später wandere ich durch die Verkaufsstände vor dem Konferenzraum. Hier versuchen die Leute angestrengt Strahlungs-detektoren, Software zum Verfolgen von Internetnutzungen und Triagesysteme für Strahlungsnotfälle zu verhökern. Mehr als ein Stand bietet solche komischen, aufgemotzten Overheadprojektoren zum Verkauf an, wobei mir nicht ganz einleuchtet, was diese Projektoren mit Terrorismus zu tun haben sollen. Dafür wird mir langsam klar, wozu diese Konferenz, zumindest teilweise, dient: den örtlichen Ordnungsbehörden allen möglichen Scheiß anzudrehen, damit sie das Gefühl haben, vorbereitet zu sein, sobald Terroristen anfangen, sich in ihren Heimatstädten irgendwie radiologisch auszutoben. Es ist so eine Art zeitgemäße Version der Atomschlagsübun-gen an Schulen und in den Hinterhofbunkern der 50er.

An einem Stand versucht ein Mann, die Leute für einen ferngesteuerten Truck für 15.000 Dollar zu begeistern, der einen Anhänger mit einer Sprengladung in der Nähe eines Explosionskörpers absetzen kann. Der LKM soll eine selbstgebaute Mine in die Luft jagen, bevor sie ein Armeefahrzeug erwischt. Auch hier ist nicht klar, was das mit nuklearem Terrorismus zu tun hat. Soviel ich weiß, haben die Aufständischen im Irak auch noch kein Plutonium, welches sie in ihre zusammengeschusterten Bomben packen könnten. Ich bin mir ebenfalls nicht im Klaren, warum das ganze 15.000 Dollar kosten soll, obwohl es nicht viel anders aussieht, als ein ziemlich gängiges Modell aus dem Hobbyladen—mit dunkler Tarnfarbe gestrichen und einer drehbaren Kamera darauf.

Anscheinend sind die Konferenzteilnehmer auch nur mäßig beeindruckt. Als ich am Nachmittag an einem der Computer, die neben dem Konferenzsaal aufgebaut sind, meine Mails checke, kommt der ferngesteuerte Truck an meinen Füßen vorbeigekrochen. In seiner Miniaturschaufel liegt ein mit einem Kugelschreiber beschrifteter Zettel, auf dem steht: „Folgen Sie mir zum Stand Nr. 35.“

Der Truck rollt an mir vorbei und auf die Tür des Konferenzsaals zu, in den die Verkäufer nicht hinein dürfen. Ein FBI-Typ beginnt den Truck zur Ordnung zu rufen, als wäre es ein Mensch.

„Du darfst hier nicht rein. Du musst in der Verkaufszone bleiben“, mahnt er, leicht vornüber gebeugt, in Richtung der kleinen Kamera am Truck.

Ein Mann, der eine riesige Fernbedienung um den Hals geschnallt hat, kommt um die Ecke, entschuldigt sich und läßt den kleinen Truck wegfahren.

An einem anderen Stand unterhalte ich mich mit einem jungen Verkäufer, der medizinische Vorrichtungen gegen chemische Angriffe verkauft. Auf dem runden Tisch vor ihm liegt eine Sammlung Plastikröhrchen, die ungefähr so groß sind, wie ein Edding. Es sind Selbstinjektoren für Atropin, nur ohne das Atropin und die Spritze. Sie sollen dazu dienen, die Selbstinjektion zu üben. Ganz praktisch, wenn man mit simuliertem Nervengas angegriffen wird, nehm ich mal an.

Er gibt mir eine umsonst.

„Schritt 1: Ziehen Sie den grauen Sicherheitsverschluss ab.“

„Schritt 2: Legen Sie die grüne Spitze um und drücken Sie diese gegen ihren Oberschenkel bis es ‚Klick‘ macht. Drücken Sie diese etwa zehn Sekunden gegen ihren Schenkel.“

Ich wiederhole das Ganze so oft, bis meine Technik total ausgefeilt ist. Wenn ich das nächste Mal mit Nervengas angegriffen werde, habe ich es so schnell intus, dass den Terroristen die Augen rausfallen.

CONTINUED:
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