Die Autorin mit ihrem Vater. Foto von Jeza Mastaler






Hallo, mein Papi ist Troy Sanders von Mastodon. Hier habe ich ihn fürs Vice Magazine interviewt.

Lil’ (Vice): Papa! Warum heißt die Band Mastodon?

Troy:
Wir suchten nach einer guten Beschreibung für eine Horde scheußlicher aber doch friedliebender Biester. Unsere erste Wahl war „Large Hairy Pizza Wearing Funny Moon Boots And Moon Slippers“, aber der Name war bereits vergeben, deshalb einigten wir uns auf Mastodon.

Was wolltest du mal werden, wenn du groß bist?

Mit neun Jahren hatte ich die üblichen Träume. Ich wollte Soldat werden, Ninja, Evil Knievel. Später dann Fotograf für Playboy, Baseballspieler und all das endete schließlich bei dem Wunsch, Cliff Burton zu werden.

Ich wählte Letzteres und heute genieße ich den Ruf eines reisenden Furzkissens, rocke die Welt mit meinen musikalischen Brüdern und verbreite Mastoliebe durch mein Leben als Rock’n’Roll-Bassgott.

Oh. Wann hast du mit dem Gitarrespielen angefangen?

Meine ersten Versuche, Bass zu spielen, machte ich im zarten Altern von 15. Das war auf dem Gipfel einer unangenehmen und schwierigen Zeit. Da hatte ich realisiert, dass ich ein kompletter Loser war, mit hässlichem Gesicht und ohne Freunde. Eine exzellente Zeit, um sich im Schlafzimmer einzuschließen und meine liebsten Kiss-Songs nachzuspielen. Ich hing viel mit deinem Onkel Kyle von Blood Simple rum, der mich dazu inspirierte, einen Bass in die Hand zu nehmen. Leider konnte er mir nicht viel beibringen, da er zu beschäftigt damit war, deinen Onkel Darren und mich mit den Knien auf den Boden zu drücken und schlimme Gase in unser Gesicht abzulassen.

Wenn wir zusammen fernsehen, was kuckst du am liebsten?

Ha, das weißt du. Das Einzige, was wir zusammen sehen, sind meine Lieblingssendungen. Die Simpsons und Cartoon Network. Ich glaube, ein Kind sein und Zeichentrickserien zu kucken, ist die bestmögliche Kombination im Leben. Möge dieser Genuss niemals vorbeigehen! Jetzt putz dir die Zähne und ab ins Bett.

Ich will nicht.

Du hast keine Wahl.

LIL’ SANDERS, 9 JAHRE
Mastondons Blood Mountain ist auf Warner Music erschienen.

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This lil’ weirdo likes being attacked by dogs so much he dressed himself up as a chew toy.
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And here we have the only thing less manly than sleeping in the park—hopping on the swing set and gleefully going to and fro. You just had to feel the breeze caress your wrinkles, huh?
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